
Traumasensible Prozessbegleitung

Gemeinsam mit dem Körper.
Ich begleite Menschen in Einzelsitzungen dabei, innere Prozesse über den Körper in Bewegung zu bringen. In einem einfühlsamen und warmen Raum kann sich zeigen, was jenseits von Worten liegt. Gespräch, Verstand und Gefühle sind willkommen – und zugleich wird die feine Wahrnehmung des Körpers als wertvolle Orientierung mit einbezogen.

Ich selbst möchte nicht ohne Begleitung in meinem Leben sein, wenn es um den Umgang mit herausfordernen Gefühlen, Körpersymptomen und Traumareaktionen meines Systems geht.
Durch fehlen gesunder Beziehungsebenen werden wir verletzt. Über gesunde Beziehungserfahrungen können wir wieder heilen.
Von Herzen gerne schenke ich meine Erfahrung weiter und begleite dich auf Augenhöhe - von Mensch zu Mensch - und mit professionellem Hintergrund ein Stück auf deinem Weg.
Was Trauma mit uns macht.
Wenn unser Körper unerlöstes Trauma in sich trägt, braucht es oft nicht viel und wir erleben sehr existenzielle Zustände in uns. Unser Nervensystem wechselt blitzschnell in den Überlebensmodus. Wir sind dieser Reaktion ausgeliefert und können nur ohnmächtig beobachten was mit uns geschieht.
Wir werden wütend und reagieren über, wir fallen in Erstarrung, wir passen uns unverhältnismässig stark an das Umfeld an. Wir verlieren die tiefe Verbindung zu unseren Liebsten und zum Lebendigen im Leben.

Gemeinsam Orientierung finden.
Um was geht es bei dieser Überlebens-Bewegung? Ein tieferes Verständnis für die guten Gründe dieser Reaktionen ist von grosser Bedeutung. Es öffnet den Raum dafür, dass mein Körper im Grunde immer gesund reagiert - "nur" in der Zeit verschoben und somit auf den ersten Blick oft unverständlich und unverhältnismässig.
Selbstressourcierung.
Einen Boden schaffen.
Um der Überwältigung traumatischer Erfahrungen zu begegnen, trennen wir uns oft von unserem Fühlen und vom Körper. Gemeinsam erkunden wir Qualitäten, die Halt, Sicherheit und Orientierung vermitteln. Aus diesem Erforschen heraus kann sich Schritt für Schritt ein stabiler innerer Boden entwickeln. Dieser Boden trägt, lässt uns Momente von Erleichterung und Durchatmen erleben und hilft uns dabei, innere Prozesse besser halten zu können.

Regulationsfähigkeit erlangen.
In überwältigenden, traumatischen Situationen werden Emotionen und Körperempfindungen zusammen mit der zurückgehaltenen Energie nicht gelebter Abwehr im Gewebe bewahrt. All dies trägt eine hohe Intensität in sich und musste bisher zum Schutz auf Abstand gehalten werden.
Auf dem sicheren Boden von Ressourcen nähern wir uns diesen Überforderungs-Depots in kleinen, achtsamen Portionen, sodass sie nach und nach ohne Überwältigung erlebt und verdaut werden können. Daraus kann sich eine tiefe Befreiung von kraftzehrenden Vermeidungsstrategien entfalten. Lebendigkeit, Verbundenheit und Frieden warten darauf, wiederentdeckt zu werden.

Transgenerationales Trauma.
Trauma hat in denr Regel mit unserem Familienraum zu tun. Wir erleben und übernehmen die Fähigkeit zu Beziehung und Regulation von unseren Eltern und Bezugspersonen. So schwingen ungelöste Traumata aus vorherigen Generationen auch in unserem Nervensystem. Mit Hilfe von Körperwahrnehmung und Systemischen Aufstellungen können Dynamiken aus dem Familiensystem sichtbar gemacht werden. Durch das Einladen von Ressourcen in diese belasteten Räume werden Lösungsbewegungen initiiert, die bis in die körperliche Ebene wirksam sind. Traumareaktionen verwandeln sich in mitfühlende und verständnisvolle Reife.
Gemeinsam
auf dem Weg
zur menschlichen Reife.
Selbstregulation ist ein langer, um ehrlich zu sein, oft auch steiniger Weg. Unsere Fähigkeit zu Selbst- und Coregulation kann sich ein Leben lang vertiefen. Ich bin selbst eine Wanderin in diesem steilen Gebirge. Wir müssen uns nicht beeilen, denn es gibt kein Ziel zu erreichen. Viel mehr ist es eine Ausrichtung, der wir uns stetig zuwenden.
Wir müssen nicht alleine gehen.
Du bist willkommen, einige Etappen mit mir gemeinsam unterwegs zu sein.
Anna-Katharina Berger

In meiner eignenen Biographie setze ich mich tief mit Trauma und Regulationsfähigkeit auseinander. Es scheinkt meinem Leben einen tiefen Sinn, traumasensible Räume anzubieten und Menschen in ihren Prozessen zu begeleiten.
2012–2015 Ausbildung in Holzbildhauerei
2015–2018 Grundstufe zur Kreativen Tanz- und
Bewegungstherapeutin am Wendepunkt e. V. im Allgäu
2019–2021 Lehrgang in Systemischen Aufstellungen und Körperbasierter Traumalösung bei Barbara Elisa Brantschen
2020 „Der Mensch als Embryo“ bei Jaap van der Wal
Seit 2021 Selbstständigkeit in der Praxisgemeinschaft Driispiez in Spiez
2023 Transparents – bindungsorientierte Eltern-Kind-Beziehung bei Kirsten Trimmer
Seit 2023 Lehrerin im Workstudy-Programm am Kientalerhof
Ab 2026 Somatic Experiencing i. A.
Die intensive Auseinandersetzung mit Tanz, insbesondere Butoh bei verschiedenen Lehrer*innen, trägt massgeblich zu meiner Arbeitsweise bei.

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